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Die spirituelle Wandlung einer Hausfrau und Mutter zur Heilerin
     

In ihrem Buch «Zum Heilen berufen» breitet Solaya Beatrice Scherrer ein Kaleidoskop moderner Heilserfahrungen aus.

Den Besuch bei einer Heilerin habe ich mir zwar anders vorgestellt: Weder der süssliche Geruch exotischer Räucherstäbchen noch eine moderne Zauberin mit einem Seidengewand voller okkulter Zeichen oder Symbole erwarten mich. Solaya Beatrice Scherrer empfängt mich in ihrem Wohnzimmer. Dort steht auch ein Fernseher und überall gartenfrischen Blumen. «Diese hier erhielt ich gerade von einer Bekannten. Sie gefallen mir besonders gut und duften auch herrlich», meint sie begeistert.

Der Weg zur Heilerin
Geboren wurde sie unter dem bürgerlichen Namen Beatrice Scherrer. «Ja, mein Taufnameist Beatrice, das heisst: die Glücksbringerin», bestätigt sie. «Aber mein spiritueller Name ist Solaya, was Lichtbringerin bedeutet. Ich spüre,dass das göttliche Licht immer um mich herum ist, besonders während meinen Seminarien und Heilbehandlungen.» Vor Jahren hatte sich ihr Leben auf den Philippinen schlagartig verändert.
Im Oktober 1981 hätte die Mutter zweier Söhne auf den Rat ihres Gynäkologen hin den linken Eileiter operieren lassen sollen. Da zeigte ihr unerwartet ihre Mutter aufgeregt Fotos von Angestellten ihres Vaters, die anlässlich einer Operation bei einem philippinischen Heiler aufgenommen worden waren. Die brave Hausfrau Beatrice Scherrer liess sich nach langem Kampf und vielen Zweifeln schlussendlich von ihrer inneren Stimme leiten und reiste ebenfalls zur Operation auf die Philippinen. Dort traf sie auch ihren Seelenpartner. Durch seinen Toderfuhr sie von ihrer Lebensaufgabe als Heilerin und spirituelle Lehrerin.

Ein Buch entsteht
Über ihren Weg und die dabei gemachten Erfahrungen schrieb sie gemeinsam mit der Amerikanerin Jo Ann Dulaney, deren spiritueller Name Jewel Smith-Lane lautet, ein Buch. Jewel war früher Herausgeberin von «Alive», einer Gesundheits- und Fitnesszeitschrift aus Atlanta, Georgia, und 1985 «Miss America». Doch sie erkannte mit der Zeit, dass physische nicht mit spiritueller Schönheit zu verglichen ist.
Manche der bei Solaya um Rat Suchenden interessierten sich für das Buch. «Aber leider können wir nicht Englisch», bekam die Heilerin aus Reinach immer wieder zu hören. So war denn schon bald der Gedanke an eine Übersetzung geboren. Es zeigte sich, dass für die deutsche Version einzelne Aspekte anders gewichtet werden mussten. Unter dem Titel «Zum Heilen berufen » entstand so ein eigenständiges Buch. «Ich habe es unter anderem auch der Gemeindebibliothek in Reinach geschenkt», erwähnt Solaya Beatrice Scherrer. «Die Menschen hier in der Gemeinde sollen ruhig erfahren, dass unter ihnen eine Heilerin lebt.»

Spannend zu lesen
Was immer jemand vom Inhalt des Buches denken mag, er kann das Werk auch einfach unvoreingenommen lesen als spannenden Erfahrungsbericht eines Lebens, das in beispielhafter Weise heutige Phänomene westlicher Heilssuche beschreibt. Reinkarnation, Bibelwissen, Intuition, Einweihung, Eros, Liebe, Trennung, geistiges Heilen und manch andere Themen fügen sich nicht nur zu einem Lebens- Puzzle der Autorin, sondern auch zu einem Kaleidoskop heutiger Heilsversprechungen und -erwartungen.

Der Artikel erschien in der Reinacher Zeitung vom 23. Juli 2006

"Der Werdegang einer Geistheilerin
Dies ist die wahre Lebensgeschicht einer Schweizer Geistheilerin. Die zufriedene Hausfrau und Mutter entdeckt nach der schicksalhaften Begegung mit einem philippinischen Heiler ihre eigentliche Berufung zum Heilen. Der Weg zum Ziel ist von Umbrüchen, Zweifeln und Aengsten durchsät, doch Solaya lernt, auf ihre Intuition, auf die Führung durch ihre innere Stimme zu hören, und lässt sich von den Verlusten und Konflikten, die sich nun in ihrem Leben einstellen, nicht beirren. Sie weiss sich, nach ihrer Einweihung oder Geisttaufe, bei der Erfüllung ihrer Lebensaufgabe von guten Geistführern begleitet. Wie beiläufig lässt die Autorin in ihren Kommentaren zu den einzelnen Erlebnissen viele spirituellen Prinzipien und Regeln erkennen und zeigt, dass die dunklen Zeiten im Leben gerade die fruchtbarsten sind, die Teile des Lebenspuzzles aber erst im Rückblick einen Sinn ergeben.


Artikel erschienen im Magazin VISIONEN

 

Metamorphose. In ihrem Garten
verweist Solaya Scherrer auf den
Schmetterling, der hier inmitten eines
duftenden Blumenstrausses
Symbol der Verwandlung ist.